VEREIN

Gründung und Rechtsform des Trägervereins

Der Trägerverein Quartierscheune Frohbühl (TQF) ist ein Verein gemäss Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB), mit Sitz in Zürich. Er wurde gegründet am 7.11.2016.

Der TQF besteht aus dem an der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählten Vorstand und Mitgliedern, welche sich aktiv in den verschiedenen Arbeitsgruppen engagieren oder den Verein als Gönner unterstützen. Als Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen aufgenommen werden.

Vorstand

Aktuell wird der Vorstand des TQF repräsentiert durch

Mark Etter, Präsident
Emil Peyer, Kassier
Aktuar/in vakant (bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte)
Kuei-Lan Mayoraz, Arbeitsgruppe Garten
Martin Federer-Dizon, Arbeitsgruppe Hasen
Martin Gattiker, Verein Grünwerk

Der Vorstand erweitert sich durch Verantwortliche der verschiedenen Arbeitsgruppen, welche an den Vorstandssitzungen teilnehmen können. Auch arbeitet der TQF eng mit dem Verein Grünwerk zusammen, welches im Vorstand repräsentiert wird. Nachdem das Projekt erfolgreich gestartet und wärend mehreren Jahren durch die Quartierkoordination der Stadt Zürich begleitet wurde, wird die Quartierscheune Frohbühl (QF) ab 2019 selbständig durch den TQF betrieben.

Zweck der Quartierscheune Frohbühl

Die QF ist ein öffentliches und soziokulturelles Quartierprojekt. Ein Ort, wo interessierte Menschen eine aktive Beziehung zur Natur leben und diese mitgestalten können. Zudem soll das Projekt bei Menschen aller Altersklassen das Wissen über und den Bezug zu ihrer Umwelt fördern, so dass sie einen sorgfältigen und respektvollen Umgang mit der Natur lernen.

Dieser Ort der Begegnung fördert den Austausch innerhalb der Bevölkerung und kann so zu wertvoller Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Beteiligten führen. Dies entspricht auch dem Legislaturschwerpunkt 2010-2014 der Stadt Zürich, laut dem die Stadt und die Quartiere gemeinsam gestaltet werden sollen.

Damit die QF erfolgreich betrieben werden kann, braucht es Akzeptanz und Engagement durch verschiedene Personen und Organisationen. Wir sehen primär drei Personengruppen, welche dem Projekt zum Erfolg verhelfen können: Mitglieder, Unterstützer und Partner.

Mitglieder

Eine Mitgliedschaft beim TQF steht allen interessierten Personen offen. Für einen erfolgreichen Betrieb der QF braucht es einiges an Engagement. Mit dem Mitgliederbeitrag unterstützen Sie dieses Engagement. Im Gegenzug ermöglicht Ihnen eine Mitgliedschaft, sich in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen (AG) der QF und/oder im TQF einzubringen. Mitglieder dürfen Vergünstigungen bei der Platz- und Raummiete erwarten.

Unterstützer

Unterstützer beteiligen sich finanziell, arbeiten aber nicht direkt mit. Sie werden zu den Mitgliederversammlungen und anderen Veranstaltungen des TQF eingeladen. Unterstützer können sowohl natürliche, als auch juristische (Vereine und ähnliche Institutionen) Personen werden. Einige Stellen unterstützen die QF mit ihrem Wissen und von „offizieller“ Seite her, teilweise auch finanziell:

Die Quartierkoordination Zürich bietet Unterstützung bei Bedarf (www.stadt-zuerich.ch/sozialraum-stadtleben).

Grün Stadt Zürich (Fachstelle Naturschutz) bietet Unterstützung für den Obstgarten, die Gartengruppe und im Naturbildungsbereich an.

Der Quartierverein Seebach kann Unterstützung durch Knowhow bieten und auch die Möglichkeit, in seinen Publikationen auf die Quartierscheune aufmerksam zu machen.

Die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich stellt die Liegenschaft Frohbühlstrasse dem TQF zu Verfügung.

Gönner und Sponsoren unterstützen den TQF finanziell mit nicht festgelegten ein- oder mehrmaligen Beiträgen.

Partner

Der TQF wird vom Vorstand koordiniert. Er arbeitet mit Partnerstellen zusammen und wird von offizieller Seite unterstützt. So können spannende Projekte entstehen und Synergien genutzt werden.

Mögliche Arbeitsgruppen, Unterstützer und Partner

Arbeitsgruppen (AG)

Die beteiligten Einzelpersonen und Familien verteilen sich auf verschiedene Interessen- bzw. Arbeitsgruppen (AG). Die jeweilige AG organisiert sich selber und beschafft das benötigte Material und allfällige Tiere (Beispiel Tiergruppe: Futter, Einstreu, Futtertröge, Zäune usw.).Wenn sich die Gruppen eingespielt haben, werden sie Ihr Angebot mehr und mehr für Besucher öffnen, so dass eine Vielzahl an Möglichkeiten entsteht. Diese sollen für Privatpersonen, aber auch für öffentliche Einrichtungen wie Spielgruppen, Kindergärten, Schulen und Horte offen sein. Wenn es sich ergibt und Sinn macht, können die verschiedenen Gruppen natürlich auch gemeinsame Projekte durchführen, bzw. mit Partnerorganisationen zusammenarbeiten.

Ideen-Pool

Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse, Insektenhotel, Strukturen für Reptilien und Igel. Die QF kann dem Kleintier- und Vogelschutzverein Zürich Nord und der Voliere Seebach als Ausgangspunkt für Vogelexkursionen und Wissensvermittlung über Vögel dienen und es können in Zusammenarbeit mit Grün Stadt Zürich und dem Kleintier- und Vogelschutzverein Obstschnittkurse im Obstgarten angeboten werden.

Ein kleiner Spielplatz mit Spielgeräten. Bereitstellen einer funktionierenden Infrastruktur (Strom- und Wasseranschluss, WC, Küche, usw.) und einen Aufenthaltsraum, eine Kinderecke oder Spielscheune im Trockenen. In Zukunft wird angestrebt, auch das heutige Wohnhaus in die QF zu integrieren. Dort sollen eine Küche, ein Aufenthaltsraum etc. entstehen. Der gedeckte Teil könnte für eine Waldspielgruppe o.ä. einen Unterschlupf für nasse Tage bieten, oder eine ständige Spielgruppe beherbergen. Organisieren von öffentlichen Anlässen (z.B. Sommerfest, Mostfest) und vermieten von Platz für kleinere Anlässe an Privat.

Eine Zusammenarbeit mit dem „Ferienpass“, „Fit und Ferien“ und dem GZ Seebach ist gut möglich. Auch Besuche von Schulklassen sind eine Idee, da so die Kinder und Jugendlichen die QF kennenlernen können. Anlässe mit Schulklassen wären z.B. Umweltbildungsanlässe oder mobile Klassenzimmer (Naturforschertage).

Der Verein Grünwerk nutzt schon heute einen Teil der Gebäude als Magazin und Unterstand für Werkzeuge und Arbeitsmaschinen für Zivildiensteinsätze. Mit Zivildienstleistenden können Renovationsarbeiten übernommen, sowie z.B. Kleintierställe, gebaut werden. Auch Timeout-Projekte für Jugendliche und Erwachsene sind möglich.

Das GZ Seebach kann sich vorstellen, einige Veranstaltungen in der QF durchzuführen. Der Quartierverein sieht die Möglichkeit für eine Ludothek. Weitere Ideen sind ein Bastelraum (in Kombination mit Werkraum möglich), einen Mittagstisch, eine Krabbelgruppe und Platz, um diverse Kurse anzubieten.